Dienstgeräte für Lehrer: Kritik an technischer Ausstattung

Haben mittlerweile alle Lehrkräfte in Deutschland ein Dienstgerät bekommen? Wie zufrieden sind Lehrerinnen und Lehrer mit ihren Tablets und Laptops in der Schule?

Meine letzte Umfrage in der Online-Community hat gezeigt: Dienstgeräte für den Unterricht sind offenbar selbstverständlicher als noch vor einem Jahr. Doch nicht alle Lehrer*innen schwärmen von ihrem iPad oder Surface.

In diesem Beitrag fasse ich bemerkenswerte Antworten, häufige Kritik und meine Erfahrungen als Medientrainer an Schulen zusammen.

Was bisher geschah – und was nicht …

Was ist also aus dem vollmundigen Versprechen geworden, dass alle Lehrer*innen in Deutschland ein Dienstgerät bekommen sollen?

Dieses Ziel wurde bereits im August 2020 ausgerufen – bei einem „Schulgipfel“ von Bundes- und Landesregierungen im Kanzleramt.

Damals hat die Corona-Pandemie schonungslos offengelegt, wie dürftig die technische Ausstattung in Schulen ist. Flächendeckender Online-Unterricht war oft nur mit privat angeschafften Geräten möglich. Danach gab es Lieferschwierigkeiten bei Tablets und Laptops – auch wegen der weltweiten Ausnahmesituation.

"Dienstlaptops für Lehrer? Ja, irgendwann ..." - SPIEGEL, 11.11.2020
„Dienstlaptops für Lehrer? Ja, irgendwann …“ – SPIEGEL, 11.11.2020

Über die Jahre habe ich mehrere Online-Umfragen gestartet – in der eher Technik-affinen Lehrer-Community bei Twitter und Facebook. Die Ergebnisse dort sind natürlich nie repräsentativ, trotzdem ein verlässliches Stimmungsbild und eine glaubwürdige Momentaufnahme. Die Angaben decken sich zudem mit vielen Erfahrungsberichten aus Schulen.

So konnte ich hier Anfang 2022 von einer „Trendwende“ berichten. Die Anzahl der Anschaffungen hat spürbar zugenommen. Die Dienstgeräte kommen tatsächlich in der Lehrerschaft an – einerseits.

Andererseits wurde das Ziel der Politik bis dahin verfehlt: Vor rund einem Jahr gab knapp ein Drittel der Teilnehmenden an, immer noch kein Dienstgerät für die Schule erhalten zu haben.


Online-Umfrage zu Dienstgeräten für Lehrer*innen

Wie ist die Situation heute? Mehr als 900 Personen haben an meiner jüngsten Online-Umfrage bei Twitter teilgenommen – mit hoher Verbreitung im engagierten „Twitter-Lehrerzimmer“ (#twlz). Die Abstimmung lief drei Tage lang.

Positiv fällt auf: Fast 9 von 10 Teilnehmende geben an, ein Dienstgerät für die Schule erhalten zu haben – also deutlich mehr als noch vor einem Jahr.

Andersherum gelesen: Jeder Zehnte bekommt offenbar kein Tablet oder Laptop zur Verfügung gestellt. Laut der Kommentare scheint das auch vom jeweiligen Bundesland abzuhängen.

Parallel habe ich die Frage bei Facebook und Mastodon gestellt. Die Ergebnisse in den dortigen Online-Communitys sind fast deckungsgleich.

Neue Geräte, alte Probleme

Die Kommentare zur Umfrage liefern noch weitere Erkenntnisse. Einige Lehrer*innen äußern Kritik, die ich bereits aus den Vorjahren kenne. Dabei geht es oft um die Verwaltung der Dienstgeräte sowie die Anschaffungen selbst.

Auch in persönlichen Nachrichten, bei Gesprächen mit Verantwortlichen und während meiner Fortbildungen an Schulen bekomme ich viel Unzufriedenheit mit.

In den folgenden Abschnitten beschreibe ich besonders häufige Kritikpunkte rund um Dienstgeräte für Lehrer*innen.

Stark eingeschränkte Rechte auf Dienstgeräten

Das ist der meistgenannte Kritikpunkt: Viele Tablets und Laptops seien nur eingeschränkt nutzbar, teilweise bis zur Unbrauchbarkeit limitiert.

Vor allem externe Dienstleister sperren oft grundlegende Funktionen – angeblich um die Geräte sicher und verlässlich betreuen zu können.

Dann können Lehrende selbst keine Apps und Programme installieren, bereits bestehende Benutzerkonten nicht einrichten und nicht wie gewohnt auf ihr Unterrichtsmaterial in der Cloud zugreifen.

Zudem seien die Geräte oft nicht kompatibel mit vorhandener Schul-Software. Manche bewährte Programme gibt es zum Beispiel nicht für iPads. Auch die in einigen Ländern entwickelten Lehr- und Lernplattformen ließen sich oft nur eingeschränkt nutzen.

Für die gewünschte Akzeptanz neuer Technologien ist das ein Riesen-Dämpfer. Man traut Lehrkräften offenbar pauschal nicht zu, sachgerecht mit den Dienstgeräten umzugehen.

Wer nicht auf seine Inhalte zugreifen kann und nichts ausprobieren darf, verliert schnell die Lust an der Technik. So wird das nix mit Medienkompetenz!


Ein iPad allein reicht eben nicht!

Ein Großteil der Lehrer*innen bei Twitter gibt an, ein iPad als Dienstgerät erhalten zu haben – meist in der günstigsten Standard-Version mit wenig Speicherplatz. Das für Schulzwecke elementare Zubehör wie Tastatur und Stift müssen Lehrer*innen oft selbst anschaffen.

Die Tablets von Apple gelten als handlich. Dank riesiger App-Auswahl sind sie vielseitig im Unterricht einsetzbar, mindestens zum Präsentieren vorbereiteter Inhalte. Auch viele Anwendungen in Microsoft 365 Education kannst Du auf dem iPad nutzen.

Doch die Tablets mit kleinem Bildschirm reichen vielen nicht als alleiniges Dienstgerät. Sie nutzen zu Hause also ihren selbst angeschafften PC mit größerem Monitor, um Unterricht vorzubereiten, Arbeitsblätter zu erstellen und sich digital zu organisieren.

Die Übertragung der Inhalte von Gerät zu Gerät kostet dann zusätzlich Zeit – vor allem wenn die Nutzung bewährter Cloud-Lösungen nicht gestattet ist.

Dazu kommt: Manche Schulträger verteilen massenweise iPads für Lehrer. Weil ihre Schulen vor Ort aber kein stabiles WLAN oder gar kein Internet haben, sind die Möglichkeiten vieler Apps und Online-Dienste kaum nutzbar.

Ebenfalls verbreitet sind das Surface Pro bzw. das kleinere Surface Go von Microsoft. Letzteres positioniert das Unternehmen gezielt im Bildungsbereich, dort aber vorrangig für Schüler*innen.

In einem separaten Blog-Artikel stelle ich die Vorteile und Nachteile von iPad und Surface gegenüber – speziell mit Blick auf den Schulalltag.

Kaum eine Rolle spielen hierzulande Tablets mit dem mobilen Betriebssystem Android. Anders als zum Beispiel in den USA haben sich auch die Chromebooks von Google an deutschen Schulen nicht durchgesetzt, obwohl sie recht günstig sind.

Schwache Hardware für mehrere Schuljahre

Natürlich gibt es noch viele weitere PC-Hersteller, deren Geräte als Laptops für Lehrer in Frage kommen – von HP bis Lenovo, von Acer bis ASUS. Die meisten davon werden mit Windows als Betriebssystem ausgeliefert, oft auch mit den vorinstallierten Office-Programmen von Microsoft.

Doch manche Kommunen sparen am falschen Ende. Sie schaffen für ihre Lehrer die aktuell günstigsten Laptops an. Dabei schöpfen sie oft nicht mal die vorhandenen Mittel aus.

Deshalb sind oft schwachbrüstige Geräte mit kleinem Arbeitsspeicher und altem Prozessor im Umlauf. Die Laptops brauchen ewig beim Hochfahren und gehen bei mehreren geöffneten Programmen in die Knie. Solche Verzögerungen können sich Lehrer*innen im laufenden Unterricht nicht leisten.

Auch der knapp bemessene Speicherplatz führt zu Frust. Wer ein Tablet mit 32 GB oder einen Laptop mit 64 GB bekommt, stößt bei installierten Apps, umfangreichem Unterrichtsmaterial sowie Präsentationen mit Fotos und Videos schnell an Grenzen.

Zukunftsfähig sind solche Anschaffungen kaum – zumal sie meist auf fünf Jahre angelegt sind. Manchen Lehrkräften graut es regelrecht davor, die kommenden Schuljahre mit der veralteten Technik verbringen zu müssen.

Immerhin: Bei meinen Fortbildungen in Schulen stoße ich mittlerweile fast durchgängig auf Smartboards und digitale Tafeln. In einer ausführlichen Anleitung zeige ich Dir, wie Du Dein Dienstgerät im Klassenzimmer mit dem externen Bildschirm verbindest.


Kaum Schulungen, kaum IT-Support

Viele Lehrkräfte fühlen sich mit der Einrichtung der Geräte allein gelassen. Plötzlich bekommen sie ein Tablet oder Laptop in die Hand gedrückt. Nur selten gibt es dazu eine passende Anleitung oder entsprechende Fortbildungen, die den Bedürfnissen von Schule und Unterricht gerecht werden.

Manche Kolleg*innen behelfen sich dann untereinander. Sie tauschen sich zwischendurch im Lehrerzimmer aus oder treffen sich außerhalb der Unterrichtszeit. Erfahrene PC-Freaks sind im Kollegium beliebt wie nie.

Einige Schulen übernehmen die Verwaltung der angeschafften Laptops und Tablets komplett selbst. Diesen zusätzlichen Aufwand decken engagierte Lehrkräfte ab. Sie leisten in ihrer regulären Arbeitszeit Support. Dafür erhalten sie im besten Fall etwas Entlastung oder ein Dankeschön.

Zufriedener sind Schulen, die im Hintergrund auf einen professionellen IT-Dienstleister setzen können. Das sollte ein Unternehmen sein, dass Erfahrungen im Bildungsbereich hat und die Bedürfnisse von Schulen kennt. Zu oft sprechen Lehrer*innen und Techniker*innen nämlich nicht dieselbe Sprache.

Unsicherheit bei rechtlichen Fragen

Einige Lehrer*innen berichten von abschreckenden Verträgen, die sie bei der Aushändigung der Technik unterschreiben sollen.

Vielen ist zum Beispiel unklar, ob die Nutzung extern kontrolliert wird und wer bei Schäden für Ersatz oder notwendige notwendige Reparaturen haftet. Im Zweifel verzichten manche dann auf die Unterschrift – und damit auf ihr Dienstgerät.

In so einem Fall sind auch Ersatzgeräte selten vorgesehen. Wer einen Defekt hat, hat dann eben Pech gehabt – so die häufige Auskunft.

Auch Referendare und neue Kolleg*innen an Schulen werden oft nicht mehr berücksichtigt, wenn sie die erstmalige Verteilung von Laptops und Tablets verpasst haben.

Ein weiterer Dauerbrenner verunsichert Schulen: Beim Thema Datenschutz sind immer noch viele Fragen offen. Entweder gibt es übervorsichtige oder gar keine Maßgaben, welche Daten auf den Dienstgeräten gespeichert oder anderweitig genutzt werden dürfen.


Fazit: Dienstgeräte als teure Briefbeschwerer?

Die obigen Einschränkungen und Unsicherheiten führen zum Teil dazu, dass angeschaffte Laptops und Tablets ungenutzt bleiben. Einige Lehrkräfte lassen ihr Dienstgerät originalverpackt im Regal liegen – oder lassen es sich gar nicht erst aushändigen.

Sie behelfen sich stattdessen selbst und nutzen weiterhin ihr privates Gerät, mit dem sie vertraut sind und alle bewährten Möglichkeiten für Schule und Unterricht haben.

Einige kaufen sich ihr Wunsch-Gerät und nötiges Zubehör auf eigene Kosten und geben den Kauf dann in ihrer Steuererklärung an. Das ist zwar nicht Sinn der Sache, schont aber offenbar viele Nerven.

Leider gibt es keine verlässlichen Erkenntnisse darüber, wie viele Tablets und Laptops aktuell nur „teure Briefbeschwerer“ sind. Bei einigen Entscheidungen der Kommunen ist es aber kein Wunder, dass viele Lehrer*innen lieber mit ihren privaten, meist flotteren Geräten arbeiten!

Wie sind Deine Erfahrungen mit der Vergabe von Dienstgeräten? Hast Du einen ausreichenden Tablet-PC oder Laptop erhalten? Wie zufrieden bist Du mit der Ausstattung und der Betreuung? Wo muss aus Deiner Sicht nachgebessert werden? Ich freue mich wie immer über Deinen Kommentar unter diesem Artikel!

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14 Gedanken zu „Dienstgeräte für Lehrer: Kritik an technischer Ausstattung“

  1. Hallo Stefan,
    ich bin in Baden-Württemberg gerade von einer Privatschule mit tollen Dienst-iPads an eine öffentliche Schule versetzt worden, dort bin ich nun Teil des IT-Teams, da ich viel mit dem Dienstgerät gearbeitet habe und nun als „Profi“ gelte.
    Bei dem Versuch nun beim Schulträger, der Gemeinde, Dienstgeräte für die Lehrer zu beschaffen wurde uns mitgeteilt, dass es nicht die Aufgabe ist, die Lehrer auszustatten, sondern nur die Schule bzw. eben die Schüler, da deren Etat pro angemeldeter Schüler berechnet wird.
    Beim Digitalpakt haben wir unsere Handvoll Lehrer (vor meiner Zeit), die noch keinen Computer (!!!) besaßen, mit Dienst-Laptops ausgestattet. Damals wurde das Geld nicht ausgeschöpft, aber daran sieht man, in welcher Steinzeit meine Schule arbeitet.

    Gibt es aktuell (Stand Oktober 2023) eine Möglichkeit außer über die Gemeinde noch Dienstgeräte für Lehrer an öffentlichen Schulen in Baden-Württemberg zu erhalten? Wenn ich google und suche und wieder google kommen mir nur abgelaufene Inhalte über den Digitalpakt unter die Finger. Kannst du mir helfen?

    Liebe Grüße
    Stefanie aus Salem am Bodensee

    Antworten
    • Hallo Stefanie, herzlichen Dank für Deine Nachricht und Dein Vertrauen! Die Situation an Schulen in Deutschland ist ja wirklich sehr unterschiedlich. Für gute Vorschläge würde ich Dir empfehlen, auf die Weisheit der Masse zu setzen und Deine Frage mal in der Lehrer-Community zu stellen. In meiner sehr netten Facebook-Gruppe tummeln sich mittlerweile mehr als 3.000 Lehrkräfte aus allen Ländern. Dort hat sicher der ein oder andere noch eine Idee, was Du für eine bessere Ausstattung tun könntest. Toi toi toi & viele Grüße!

  2. Hallo,
    Ich musste gerade beim Lesen tatsächlich gerade sehr grinsen, da der „teure Briefbeschwerer “ zu 100% auf mich und mein Dienst-iPad zutrifft: zu klein, zu wenig kompatibel mit smartboard, zu wenig Speicherplatz, kein mitgelieferten Stift etc.
    Das Tablet wird also einzig und allein für netflix auf langen Autofahrten genutzt, und um mal ne neue App auszuprobieren… Das war’s dann auch schon.
    Auf diesen blogeintrag bin ich nur gestoßen, weil ich mir jetzt einen neuen Laptop kaufen werde, mit großem Bildschirm, gängigen Officeprogrammen und kompatibel mit den im Klassenzimmer vorhandenen anderen Geräten…
    Ich habe lange versucht, es zu vermeiden, aber es hat keinen Sinn.
    Eine RIESEN Verschwendung von Ressourcen, diese Tablets!

    Antworten
    • Hach Sabine! Vielen Dank, dass Du diesen Eindruck auch nochmal aus Erfahrung bestätigst. Mittlerweile höre ich immer öfter davon, dass Lehrkräfte unzufrieden mit ihren sehr eingeschränkten iPads sind. Wenn man ernsthaft mit den Geräten arbeiten möchte, sollte man sich eben doch für ein vollwertiges Betriebssystem entscheiden. Wenn’s nicht alles so traurig wäre … Viele Grüße!

  3. Hallo, ich bin seit 05.23 LiV und wollte einmal nachfragen, wie das abläuft. Wo „meldet“ man sich um ein solches Endgerät zu erhalten oder geschieht das automatisch?

    Antworten
    • Guten Abend aus Dortmund! Für die Anschaffung sind meist die Schulträger bzw. die Schulen selbst verantwortlich. Am besten fragen Sie mal direkt bei Ihrer Schulleitung nach, inwiefern auch für Sie ein Dienstgerät zur Verfügung steht. Dabei wünsche ich Ihnen viel Erfolg. Beste Grüße, Stefan Malter

  4. Moin, nachfolgendes paßt nicht 100%, da Schweden, nicht Deutschland. Will aber trotzdem kurzen Einblick geben, wie das bei uns (öffentliche Schule, Mittelschweden) läuft.
    1. Kommune entscheidet welche Geräte, Programme etc. und stellt auch den grundlegenden IT- Support. Private Geräte sind nicht erlaubt, auch bei gewissen (class-managment) Programmen gibt es Einschränkungen.
    ALLE MS-office education Programme uvm. sind vorinstalliert. Auch komplette, zentrale Schülerverwaltung, Schüler-infoprogramme etc.
    2. Lehrer: Alle bekommen jedes 3. Jahr einen neuen Laptop, oft HP/Dell etc, mittlerer bis guter Standard. Das ist absolut ausreichend.
    3. Schüler: Alle Schüler ab der 2. Klasse haben einen kleinen Laptop mit Win10, allen Office Programmen uvm. Nicht gerade die Leistungsfähigsten Geräte, aber es geht so gerade. Bis Ende der sechsten bleibt das Gerät in der Schule, danach dürfen die SuS das mit nach Hause nehmen. Kaputte Geräte ersetzt die Schule, großer Kostenfaktor.
    4. Netz, im g.u.g. haben alle Schulen einen guten, schnellen Netzzugang. Bei uns läuft noch alles, auch wenn über 400 Schüler plus Lehrer eingeloggt sind.
    5. Kommunikation: Lehrer-Lehrer-> Alles läuft per Mail, vorgegeben.
    Lehrer-SuS -> bei uns entweder merkwürdige Kommunenanschaffung- Unikum, sehr anstrengendes Programm. Oder aber eben per TEAMS und/oder OneNotes. Das geht ganz gut, wobei es aber leider noch nicht 100% schulgerecht ist.
    6. Ich selbst..Bei mir geht viel Outlook, sehr viel über TEAMS, dazu mehrere Lehrer-verwaltungsprogramme, wie ich das nenne, z.B. TeacherStudio, neu jetzt Teachino und als Terminverwaltung EpimPro. Hab noch nicht das 101 % gefunden, wer suchet, der findet.
    Grüße nach D.

    Antworten
    • Hallo Niels, ganz herzlichen Dank für diesen ausführlichen Einblick. Ich finde ja den Blick über den Tellerrand immer sehr spannend und glaube, dass wir einiges aus anderen Ländern lernen können. Alles Gute!

  5. Hallo,
    wir haben jetzt auch endlich unsere Dienstgeräte erhalten. Jetzt habe ich ein Problem und vielleicht kann mir einer weiterhelfen:
    Und zwar arbeite ich zuhause mit einem Surface und den Officeprogrammen. In der Schule haben wir IPads erhalten. Wenn ich zuhause in OneNote arbeite und am nächsten Tag in der Schule das OneNote auf den IPad aufmache (mit dem gleichen Account), dann ist es nicht synchronisiert. Also am Surface ist es drin, aber im IPad nicht. Und ich bekomme es auch nicht hin. Weiß jemand warum das so ist?
    Vielen Dank und liebe Grüße
    Katharina

    Antworten
    • Ferndiagnosen sind ja nicht ganz einfach. Bist du denn in der Schule mit dem WLAN verbunden, damit OneNote alle Inhalte aufs iPad herunterladen kann? Gibt es irgendeine Beschränkung in Eurem Netzwerk? Hast du mal probiert, die Inhalte schon am Abend vorher zu Hause aufs iPad zu synchronisieren?
      Wenn Du darüber hinaus noch Fragen oder Probleme hast, könntest Du mal unsere Online-Community bei Facebook fragen:
      https://www.facebook.com/groups/microsoft365de

    • Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ja im Lehrerzimmer ist WLAN, aber auch zuhause im WLAN funktioniert die Synchronisierung nicht wirklich. Hab schon mehrere private Leute gefragt und keiner hatte eine Lösung gefunden.
      Aber grundsätzlich müsste es doch gehen oder? Bin zuhause und auf dem IPAD mit dem gleichen Office Account angemeldet.
      LG

    • Ja, das ist grundsätzlich der Sinn der Sache, dass Du alle Inhalte auf allen Geräten aktuell halten kannst und zur Verfügung hast. Schau doch auch gerne mal in OneNote Online in der Cloud nach, ob dort alles korrekt angekommen ist. Das sollte bei der Fehlersuche helfen. Und sonst: iPad-App mal zurücksetzen und OneNote dort neu einrichten.

  6. Bei der Montessori-Schule in Dachau, für die ich als Systemverwalter arbeite, haben wir die Lehrer entscheiden lassen, ob sie ein 13″-Convertible (Dell Latitude 5320), ein 14″-Notebook (Dell Latitude 5420) oder ein iPad haben wollten. Die entsprechenden Geräte habe wir dann besorgt. Eine Apple-affine Lehrerin hat die iPads eingerichtet und ich habe die Windows-Geräte wegen automatischer Programminstallationen zwar in unsere Schulnetz-Domäne integriert, jedoch mit Hilfe eines Skriptes lokale Benutzerkonten für die Lehrer eingerichtet und die Rechner dann so vorbereitet, dass die Lehrer innerhalb und außerhalb des Schulnetzes mit vorkonfiguriertem M365 mit den Geräten sehr bequem arbeiten können. Insgesamt habe ich sehr positive Rückmeldungen erhalten.

    Antworten
  7. Hallo Stefan,

    eine sehr gute Gegenüberstellung der Möglichkeiten.
    Ich habe mir auch Gedanken um das „richtige“ Gerät gemacht und muss sagen, so einfach und simpel wie man auf den ersten Blick denkt, ist es leider gar nicht. Wir als Lehrkräfte brauchen die eierlegende Wollmilchsau … leider schafft kein „Hardwareuniversum“ das so wirklich.
    Vllt findest du noch einige Anregungen: https://smart-classroom.de/das-dilemma-der-dienstgeraete-fuer-lehrkraefte/

    Viele Grüße
    Tino von smart classroom

    Antworten

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